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Urlaubsstimmung am Arbeitsplatz

Ein Bild, das zum Träumen verführt: Man sitzt in der Sonne, die Füße im warmen Sand, vor sich ein Laptop, auf dem man einen Zwischenbericht über das Projekt tippt, an dem man gerade arbeitet. Auf dem Tisch neben dem kühlen Drink liegt das Smartphone; falls Fragen auftauchen, kann man sie durch ein kurzes Telefonat mit der entsprechenden Fachabteilung klären. Klingt gut. Und es gibt immer mehr Jobs, bei denen diese Arbeitsweise durchaus möglich ist.

Aus Pflichtgefühl wird Überforderung

Arbeit kann richtig Freude machen, vor allem, wenn man seinen Job beherrscht und ihn in einer freundlichen Umgebung ausüben kann. Leider ist das nicht immer so. Denn besonders pflichtbewusste und gewissenhafte Arbeitnehmer sind gefährdet, von der Fülle ihrer Aufgaben nach und nach überfordert zu werden. Gerade ihre Zuverlässigkeit ist oft der Grund, dass sie mit immer mehr Aufgaben betraut werden. Das erfüllt sie wahrscheinlich zunächst mit Stolz, doch irgendwann wird es einfach zu viel. Und statt der ursprünglichen Freude an ihrer Arbeit empfinden sie irgendwann nur noch Stress.

Mit der wachsenden Überforderung am Arbeitsplatz wird es immer schwieriger, wenn nicht gar unmöglich, sich gelegentlich für ein paar Tage oder gar Wochen auszuklinken, um sich einmal zu erholen. Der komplexe Terminplan ist so dicht mit Projekten bestückt, dass so gut wie keine Leerlauf-Phase mehr besteht, in der man Urlaub machen könnte. Und ein Stellvertreter, der den Job zwischenzeitlich übernehmen könnte, ist bei dem knappen Etat für die Projekte sowieso nicht drin. Das kann an die Substanz gehen, daher ist es bei dieser Dauerbelastung nur eine Frage der Zeit, bis die Energie aufgebraucht ist und sich die ersten Anzeichen von Burn-out bemerkbar machen.

Das Angenehme mit dem Nützlichen verbinden

Arbeiten bis zur völligen Erschöpfung muss nicht sein. Dank der globalen Vernetzung via Internet ist es bei vielen Jobs nicht mehr nötig, dass Angestellte jeden Tag an ihrem Arbeitsplatz im Unternehmen verbringen. Viele von ihnen können ihre Aufgaben ebenso gut von jedem anderen Ort aus erledigen. Diese Möglichkeit wird freudig in Anspruch genommen, wie man an den steigenden Zahlen von Arbeitnehmern sieht, die sich für Workation, also eine Verbindung von Urlaub und Arbeitsplatz, interessieren. Die einzige Voraussetzung dafür ist eine stabile Verbindung mit dem digitalen Netzwerk des Arbeitgebers – und schon steht einem vernünftigen Gleichgewicht von Arbeit und Erholung nichts mehr im Wege.
Wenn der Arbeitsplatz überall sein kann, warum nicht gleich dort, wo man gerne Urlaub machen würde, zum Beispiel in einem Ferienhaus an der Ostsee? Damit trifft man zwei Fliegen mit einer Klappe, denn in der entspannten Atmosphäre verschwinden die Folgen von Stress und Überforderung und die mentalen Batterien laden sich wieder auf. Das stärkt die inneren Kräfte und bringt neue Motivation, um sich mit seinen beruflichen Aufgaben zu befassen.

Neue Horizonte

Die Möglichkeit, das entspannte Gefühl am Urlaubsort für mehr Produktivität bei der beruflichen Arbeit zu nutzen, findet immer mehr Zuspruch. So mancher erlebt dabei, wie bei ihm alte Fähigkeiten wieder zum Vorschein kommen, die er schon seit vielen Jahren nicht mehr genutzt hat. Seine Kreativität erwacht wieder und bringt ihn auf neue Ideen mit richtig spannenden Perspektiven für seine berufliche Zukunft.

14. Juni 2023 20:15