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Grillen an der Ostsee: Das müssen Sie beachten

Was gibt es Schöneres, als einen sonnigen Tag mit lecker gegrillten Würstchen am Ostseestrand ausklingen zu lassen. Darf man am Ostseestrand überhaupt grillen? In den meisten Städten mit Zugang zur Ostsee sind an einigen Strandzugängen Grillplätze eingerichtet, an denen Sie direkt am Strand grillen dürfen. Ansonsten können Teile des Ostseestrandes aber als Landschaftsschutzgebiet gelten. Im Landschaftsschutzgebiet gelten besondere Vorschriften für das Grillen und den Umgang mit offenem Feuer. So müssen zum Beispiel mehrere Zentimeter Abstand zum Boden gehalten werden, es darf also kein Lagerfeuer entfacht werden. Informieren Sie sich also bestenfalls vorab, wo es an Ihrem Urlaubsort Feuer- und Grillstellen gibt! Dies könnte Sie beim Grillen am Strand möglicherweise vor bösen Überraschungen bewahren.

Freche Möwen klauen Ihnen das Fischbrötchen direkt aus der Hand

Die Möwen an der Ostsee werden von Jahr zu Jahr frecher. Inzwischen ist es an den meisten Stränden an der Ostseeküste verboten, Möwen zu füttern. Es drohen Bußgelder von bis zu 20.000 Euro, wenn man den freundlichen, hanseatischen Bademeistern und Rettungsschwimmern Glauben schenkt. Denn über eine viel zu lange Zeit sind die Seevögel von Touristen und Einheimischen mit leckeren Fischbrötchen, Brot und anderen Leckereien gefüttert worden. Jetzt holen sich die frechen Möwen größtenteils einfach das, was sie gerne haben möchten:

Achten Sie am Strand nicht auf Ihre Strandtasche, kann es leicht passieren, dass eine freche Möwe sie ausräumt - natürlich in der Hoffnung, in der Tasche etwas Fressbares zu finden. Es ist schon öfter beobachtet worden, dass sich Möwen auf Sturzflug begeben und überraschten Touristen das Backfischbrötchen direkt aus der Hand stibitzen, bevor diese zubeißen können. Dieses Verhalten der Möwen kann ziemlich unangenehm sein. Rutscht die Möwe bei dem Manöver aber ab, kann es auch passieren, dass Sie von ihr in den Finger gebissen werden.

Grillen auf dem Campingplatz an der Ostsee

Beim Grillen auf dem Campingplatz sind Sie sehr viel besser vor Möwen geschützt. Der Betrieb dort schreckt die Seevögel ab, am Strand ist weniger los und die Möwen können dort besser nach Futter suchen. Mit einem Elektrogrill ist es z. B. auch an der Ostsee möglich, auf dem Balkon der Ferienwohnung zu grillen. Lediglich gegen einen Holzkohlegrill kann der Vermieter Einwände erheben, da sich andere Mieter durch den entstehenden, giftigen Rauch beim Entzünden der Grillkohle gestört fühlen könnten. Hier finden Sie die besten Grills für die Reise, welche auch im Ostseeurlaub sehr gut zum Einsatz kommen können: https://www.ofen.de/camping-grill. Beim Camping darf ein Grill nicht fehlen!

Es kann auf ihrem Campingplatz einen bestimmten Bereich geben, der als spezielle Grillstelle für Camper ausgewiesen ist. Auf den meisten Campingplätzen an der Ostsee dürfen Sie aber mit dem nötigen Sicherheitsabstand direkt neben Ihrem Zelt oder Wohnwagen grillen. Sie sollten allerdings kein Lagerfeuer auf dem Campingplatz entfachen, da es hier zu einer Beschädigung des Bodens kommen kann und eventuell andere Camper oder Sie selbst durch die Flammen gefährdet werden könnten.

Osterfeuer und offenes Feuer am Strand

Am Ostseestrand erfreuen sich große Osterfeuer seit vielen Jahren einer großen Beliebtheit. Reisen Sie doch anstatt in den Badeurlaub einmal im Frühjahr an die Ostsee und genießen Sie das bunte und fröhliche Oster-Treiben. Ein Osterfeuer am Ostseestrand ist wie eine große Feier, mit Live-Musik, Getränken und jeder Menge guter Laune. Wenn Sie selbst ein Feuer am Strand entfachen möchten, gibt es in jeder Stadt andere Vorschriften. Allgemein dürfen Sie die Feuerstelle aber nicht verlassen, solange die Glut nicht vollständig gelöscht worden ist. Dies ist am Ostseestrand aber kein allzu großes Problem, nehmen Sie einfach den Buddel-Eimer aus Kindertagen mit an den Strand, um die Glut dann mit Sand zu löschen bzw. zu ersticken.

Aus der Natur sollten keine Ressourcen entnommen werden. Am Ostseestrand werden Sie kaum herumliegende Äste finden, da es in Strandnähe naturbedingt nur wenige Bäume gibt. Sammeln Sie Feuerholz lieber in der Nähe, in einem Wald, und verwenden Sie ausschließlich trockenes Holz. Reißen Sie keine Pflanzen am Strand aus, um das Feuer zu entfachen! Schilfgras in den Dünen und an Gewässerrändern dient der Befestigung des Bodens, filtert Schadstoffe und sorgt für eine hohe Wasserqualität. Lassen Sie Ihren Grill oder Ihr offenes Feuer am Strand nicht unbeaufsichtigt. Damit minimieren Sie die Gefahr für sich und andere. Achten Sie unbedingt auf Möwen am Strand, welche es auf Ihr Grillgut abgesehen haben könnten! Möwen schrecken auch vor rohem Fleisch oder ungegrillten Würstchen nicht zurück.

Weiterführende Information zum Thema Lagerfeuer am Strandbekommen Sie im Ratgeberbeitrag von bussgeld-info.de.

3. September 2019 05:56