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An diesen Ostseestränden dürfen Sie grillen

Ein warmes Lüftchen, wiegendes Dünengras und einladende Strandkörbe - zahlreiche Ostseestrände bieten diese besondere Form der Entspannung. Noch gemütlicher lässt sich der Tag nur durch den mitgebrachten Grill gestalten, der das Zubereiten einer kleinen Mahlzeit zwischendurch erlaubt. Doch an welchen Stränden der Ostsee ist dies auch regelkonform?

Keine allgemeingültige Regelung

Leider fehlt bis heute eine eindeutige Regelung, die auf alle Ostseestrände anwendbar ist. An besonders populären Stränden ist das Grillen meist nur auf besonders markierten Flächen erlaubt. Dies liegt vor allem daran, dass die Gefahr der Rauch- und Lärmbelästigung für andere Gäste gesenkt werden soll. Um absolut sicher gehen zu können, selbst nicht gegen geltendes Recht zu verstoßen, lohnt sich auch die vorsichtige Nachfrage bei der Touristeninformation oder dem Ordnungsamt. Auch über die entsprechenden Internetseiten ist es oft innerhalb kurzer Zeit möglich, an die wichtige Information zu kommen. Wer schließlich auf diesen Schritt verzichtet, läuft am Ende Gefahr, dass der gemütliche Grillabend mit Blick auf das Meer noch vom Ordnungsamt beendet und ein Bußgeld verhängt wird.

Der richtige Grill für den Ostseeurlaub

Neben den rechtlichen Rahmenbedingungen stellt sich natürlich auch noch die Frage, welcher Grill sich im Urlaub fürs Grillen am Strand oder auf der Terrasse am besten eignet. In jedem Fall sollte ein stabiler Grill genutzt werden, der sich selbst auf unebenem Untergrund kippsicher aufstellen lässt. Um nicht unnötig Müll zu produzieren, ist von Einweggrills eher abzuraten. Die beste Wahl sind kleine und kompakte Grills wie der TravelQ von Napoleon oder der Gasgrill Q 1200 von Weber, die trotz ihrer geringen Größe nicht an Leistungsfähigkeit einbüßen. Der TravelQ gilt schon seit Jahren als eine komfortable mobile Lösung, die sowohl mit als auch ohne Standwagen erhältlich ist. Die weiteren Vorteile, sich für einen mobilen Grill zu entscheiden: Durch seine kompakte Bauform ist er auch im vollsten PKW noch gut zu transportieren und gleichzeitig stabil genug, um kleinere Stöße und Rüttler locker wegzustecken. Durch einen klappbaren Deckel lässt sich Grillgut auch bei stärkerem Wind problemlos zubereiten – und das kommt an der Ostsee ja nicht selten vor. Die Energie zur Zubereitung beziehen die meisten mobilen Gasgrills aus einem Gaszylinder, den man bequem mit zum Strand nehmen kann; Stromanschlüsse für Elektrogrills findet man dort ja eher selten, weshalb Gasgrills generell die bessere Wahl für den Strandurlaub sind. Im Vergleich zu Holzkohlegrills ist auch die Hitzeverteilung bei ihnen viel gleichmäßiger. Darüber hinaus ist es wie schon erwähnt wichtig, andere Besucher des Strands möglichst nicht durch Rauch zu belästigen: Auch da haben Gasgrills einen wesentlichen Vorteil gegenüber der klassischen Holzkohle – und alle gängigen Grillrezepte lassen sich mit ihnen problemlos verwirklichen.

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Vorsicht Brandgefahr!

Besonders in den heißen Sommern steht die Brandgefahr im Mittelpunkt des eigenen Grillvorhabens. Sollte sich vor Ort die Möglichkeit bieten, eine eingefasste und ausgewiesene Grillstelle zu nutzen, so ist diese auf jeden Fall vorzuziehen. Selbst ein umgekippter Grill verursacht auf der betonierten und eingefassten Fläche mit hoher Wahrscheinlichkeit keinerlei Schäden. Bietet sich diese Möglichkeit nicht, so müssen zumindest alle möglichen Schutzmaßnahmen ergriffen werden. Dazu zählt zunächst das sichere Aufstellen des Grills. Ist der Grill erst einmal erhitzt, sollte dieser zu keinem Zeitpunkt mehr aus den Augen gelassen werden – das gilt natürlich für Holzkohlegrills umso mehr als für Elektro und Gasgrills. Nur auf diese Weise ist es möglich, auf alle Gefahren vorbereitet zu sein. Auch das Verlassen einer öffentlichen Grillstelle, an der Holz oder Holzkohle zum Einsatz kam, ist erst dann verantwortungsvoll, wenn selbst die kleinen Glutnester zwischen dem verbrannten Holz erloschen sind und keine Gefahr mehr besteht. Im Zweifelsfall hilft hier auch eine mitgebrachte Flasche Leitungswasser, um den Grill sicher zu löschen.

Fazit

Neben den üblichen und selbstverständlichen Verhaltensregeln gibt es also weitere Punkte, auf die Grillende an den Stränden der Ostsee achten sollten. An erster Stelle steht jedoch die Informierung über örtliche Regelungen, die leider bislang noch kein pauschales Urteil zulassen. Gegebenenfalls ist es eben notwendig, die Suche flexibel anzupassen, um am Ende einen gemütlichen Platz für den eigenen Grillabend an Ort und Stelle zu finden. Mobile Grills lassen sich aufgrund ihrer kompakten Maße leicht dorthin transportieren. Die Grillausrüstung passt ohne Probleme ins eigene Gepäck und bereichert den Urlaub um eine weitere Aktivität.

19. Juli 2017 08:35