Lustige Dinge, die in Fewos vergessen wurden: Chaos zwischen Strandkorb und Kühlschrank
Wenn der Urlaub endet, wird gepackt. Nur landet dabei längst nicht immer alles im Koffer oder dem Rucksack. Gastgeber berichten, dass Ferienhaus-Gäste oft Dinge zurücklassen. Manche sind ganz normal. Andere sind ziemlich ungewöhnlich.
Am letzten Urlaubstag geht es oft plötzlich schnell. Der Koffer steht offen im Schlafzimmer, in der Küche wird noch schnell gespült und im Bad liegt vielleicht noch ein Handtuch über der Dusche. Dann geht es los Richtung Heimat. Trotzdem bleibt immer wieder mal etwas liegen. Vielleicht kennen Sie das selbst. Sie sitzen schon im Auto und plötzlich fällt Ihnen ein: Das Handy-Ladegerät steckt noch in der Steckdose.

Genau solche Momente kennen viele Gastgeber nur zu gut - besonders an der Ostsee wechseln Ferienhaus-Gäste oft jede Woche. Wenn Gäste abreisen, gehen Gastgeber oder Ferienhausbesitzer noch einmal durch die Unterkunft. Sie schauen ins Bad, in die Küche und in die Schlafzimmer. Dabei finden sie immer wieder Dinge, die vergessen wurden.
Das vergessen Ferienhaus-Gäste am häufigsten
Die meisten vergessenen Sachen sind ganz normal. Holidu, das Portal für Ferienhaus-Vermietungen, hat eine internationale Umfrage unter Vermietern von Ferienwohnungen und -häusern durchgeführt. Circa 41 % sagen, dass nach der Abreise noch Essen oder Getränke im Kühlschrank stehen.
Auch Kleidung wird häufig vergessen. Rund 24 % der Gastgeber finden Dinge wie Jacken, Schuhe oder Hüte in den Ferienwohnungen.
Andere Dinge kommen seltener vor:
- Elektronische Geräte wie Handy oder Tablet - etwa 8 %
- Spielsachen von Kindern - etwa 8 %
- Bücher oder Magazine - etwa 4 %
- Schmuck oder Uhren - etwa 2 %
Für Ferienhausbesitzer gehört darum eine Kontrolle immer mit dazu. Nach jeder Abreise der Ferienhaus-Gäste schauen Vermieter kurz in alle Räume. Viele Besitzer einer Ferienhaus-Vermietung wissen schon genau, wo sie zuerst schauen müssen.
Wirklich skurrile Fundstücke der Ferienhaus-Vermietung
Manchmal bleibt es aber nicht bei Jacken oder Ladegeräten. Dann tauchen skurrile Fundstücke auf, bei denen Gastgeber innehalten und sich fragen, wie die dort landen konnten:
- ein Manikürset für Hunde
- zwölf Eierkartons nach nur drei Übernachtungen
- ein Kühlschrank voller Wurst und Fleisch
- ein String-Tanga im Safe der Unterkunft
- ein Kondom in einer Bibel
- mehrere Liebesspielzeuge
- ein Goldbarren im Wert von rund 12.000 DM
Solche Funde vergisst man als Gastgeber so schnell nicht. Einige Ferienhausbesitzer merken manchmal erst Tage später, dass etwas liegen geblieben ist. Das passiert oft dann, wenn schon die neuen Ferienhaus-Gäste einziehen.
Kuriose Geschichten aus anderen Urlaubsländern
Auch außerhalb von Deutschland finden Gastgeber skurrile Fundstücke.
Aus der Umfrage unter Holidu-Gastgebern geht hervor, dass ein Ferienhausbesitzer in Italien zum Beispiel einen USB-Stick mit "privaten" Videos fand. In einer anderen Unterkunft lag eine dicke Winterjacke im Gefrierschrank.
Auch aus Frankreich gibt es ungewöhnliche Geschichten. Dort fand ein Gastgeber eine große Spiderman-Figur unter einem Bett. Weniger schön war eine volle Babywindel am gleichen Ort. Ein besonders wertvoller Fund war ein goldener Anhänger mit Diamant.
In Spanien wurden unter anderem riesige Socken mit dem Gesicht eines Babys gefunden. Außerdem lag einmal ein hartgekochtes Ei in einer Nachttischschublade.
Solche Beispiele wurden von Vermietern im Rahmen der internationalen Holidu-Umfrage gemeldet. Sie zeigen, wie unterschiedlich die Fundstücke ausfallen.
Buchungen über ein Ferienhaus-Portal
Viele Unterkünfte werden heute über ein Ferienhaus-Portal vermietet. Dort können Gastgeber ihre Häuser und Wohnungen online anbieten.
Ein Beispiel sind Ferienwohnungen auf Holidu. Dort stellen viele Ferienhausbesitzer ihre Unterkünfte ein und verwalten ihre Buchungen.
Ein Ferienhaus-Portal hilft bei vielen Dingen: Buchungen, Nachrichten von Ferienhaus-Gästen und Termine lassen sich dort leicht verwalten.
Einige der Ferienhausbesitzer berichten auch, dass sie über Plattformen wie Ferienwohnungen auf Holidu regelmäßig neue Gäste finden.
Diese Beispiele stammen direkt aus den Rückmeldungen der Gastgeber, die an der internationalen Umfrage der Buchungsplattform teilnahmen.
Warum vergessen Gäste im Urlaub so viele Sachen?
Im Urlaub läuft vieles anders als zu Hause. Man hat keine feste Routine. Man steht später auf, geht länger spazieren oder sitzt abends noch am Strand.
Am Abreisetag wird es oft hektisch. Der Koffer muss schnell gepackt werden. Man möchte pünktlich losfahren.
In Ferienorten an der Ostsee kommen neue Ferienhaus-Gäste oft schon am selben Tag an. Deshalb muss alles schnell gehen. Und genau dabei passiert es schnell, dass etwas liegen bleibt.
Gastgeber schauen deshalb nach jeder Abreise genau nach. Besonders Badezimmer, Küchen und Terrassen sind typische Orte für vergessene Dinge.
Vielleicht ist Ihnen so etwas auch schon einmal passiert.
Ein letzter Blick vor der Abreise kann helfen
Ferienhausbesitzer geben Gästen einen einfachen Tipp:
Nehmen Sie sich vor der Abreise ein paar Minuten Zeit. Gehen Sie noch einmal durch alle Räume. Schauen Sie kurz ins Bad, öffnen Sie noch einmal die Schubladen und werfen Sie einen Blick auf Balkon oder Terrasse. So kann man vergessene Dinge noch rechtzeitig finden.
Und wenn doch etwas liegen bleibt, können Sie sich meistens bei der Ferienhaus-Vermietung melden. Viele Ferienhausbesitzer schicken gefundene Sachen später per Post zurück.
Vergessene Dinge gehören zum Reisen irgendwie dazu
Manche Fundstücke sind völlig normal. Ein Ladegerät, ein Buch oder ein Shirt unter dem Bett. Andere bleiben Gastgebern länger im Gedächtnis. Ein hartgekochtes Ei in der Nachttischschublade. Riesige Socken mit Babygesicht. Oder ein Kühlschrank, der noch komplett gefüllt ist.
Für viele Vermieter sind solche Geschichten ein kleiner Teil der Ferienhaus-Vermietung. Sie zeigen, wie unterschiedlich Ferienhaus-Gäste ihren Urlaub verbringen. Manche reisen sehr organisiert, andere eher spontan. Und manchmal merkt man erst zu Hause, dass etwas fehlt.
Beim nächsten Urlaub hilft ein letzter Blick in die Badezimmerschublade und vielleicht noch einmal in den Kühlschrank. Denn manchmal bleiben nicht nur Erinnerungen zurück - sondern skurrile Fundstücke, die man lieber mitgenommen hätte.
9. März 2026 17:54
