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IT-Sicherheit unterwegs

Wenn man auf Reisen ist, egal ob für Job oder Beruf, nimmt man heutzutage gern Smartphone und Laptop mit, um erreichbar zu sein und Medienangebote nutzen zu können. Doch schon beim Checken von E-Mails und dem Surfen im kostenlosen WLAN des Hotels können Gefahrenquellen lauern. Menschen im Urlaubsmodus sind besonders häufig das Ziel von Kriminellen, weil sie sich außerhalb ihrer gewohnten Umgebung befinden, eventuell noch Sprachbarrieren vorherrschen und unsere Aufmerksamkeit zugunsten der Entspannung nachlässt.

Passwörter

Aus diesem Grund ist es wichtig, auch unterwegs keine Kompromisse zu machen und z. B. keine aufgeschriebenen Notizen zu sicherheitsrelevanten Details mitzunehmen. Wenn man sich Passwörter nicht merken kann oder für den Remote-Zugriff auf die Heimtechnik besondere Kennwörter benötigt, die man sonst nur selten braucht, ist man schnell versucht, entweder unsichere Codes zu verwenden oder diese schriftlich festzuhalten.

Viel sicherer ist die Verwendung eines Passwort Manager, welcher sämtliche Zugangsdaten an einem zentralen Ort sicher hinterlegt. In Zukunft muss man sich dann nur noch einen einzigen Code merken: Den für den Zugriff auf diesen virtuellen Tresor. Auf diesem Weg ist es auch leichter, einzigartige und komplexe Kennwörter zu verwenden, die nur für eine Plattform verwendet werden. Sollte dann ein Konto von Hackern geknackt werden, sind nicht sämtliche anderen Plattformen gefährdet, sondern nur dieser konkrete Zugang kompromittiert. Auf diesem Weg ist auch das regelmäßige Wechseln der Codes einfacher.

Die Betreiber des Passwort-Managers garantieren ihren Kunden maximale Sicherheit und Vertraulichkeit. Bereits die kostenlose Version bietet zahlreiche Features und die wichtigsten Funktionen der Premium-Version. Ist man mit der Leistung zufrieden, kann man jederzeit ein Upgrade buchen bzw. sein Konto monatlich kündigen, wenn man das kostenpflichtige Angebot nicht mehr benötigt.

Freier WLAN-Zugang

An öffentlichen Plätzen, Hotels oder Bahnhöfen werden häufig kostenlose WLAN-Zugänge angeboten. Man spart Datenvolumen, hat im günstigsten Fall eine schnelle Internetverbindung und kann News lesen, Videos schauen oder mit Freunden Videokonferenzen abhalten, ohne sich Sorgen um das Verbindungsvolumen zu machen. Doch hier lauern auch Gefahren: Immer wieder nutzen Cyberkriminelle diese Hubs als Fallen für Reisende, deren Geräte oder Passwörter sie dann ausspionieren. Für den Verbraucher selbst ist das nicht feststellbar, weil der Angriff nicht direkt auf das Smartphone oder den Laptop gerichtet ist, sondern auf den Datenverkehr. Aus diesem Grund empfehlen wir, solche WLAN-Angebote nur in Verbindung mit einer Verschlüsselungstechnologie wie z. B. einem VPN (virtuelles privates Netzwerk).

Physischer Zugangsschutz

Am Strand oder im Hotelzimmer sollte man seine Wertsachen nie unbeaufsichtigt lassen und vor allem Sicherheitseinrichtungen wie Hotelsafes nutzen. Diese sind zwar nicht unüberwindbar, können aber einen Diebstahl lange genug verzögern, um für den Einbrecher oder Gelegenheitsdieb das Risiko, auf frischer Tat erwischt zu werden, zu erhöhen. Bei der Abwägung zwischen diesem Risiko und dem möglichen Gewinn kommen die meisten Täter zum Schluss, dass andere Ziele lohnender sind.

Fazit

Auch auf Reisen muss man wachsam bleiben, um keine wertvollen Daten oder Geräte zu verlieren. Da Urlauber und Reisende zu den gefährdetsten Zielen von Kriminellen gehören, sollten sie Vorsicht walten lassen und sich über Sicherheitsschwachstellen und mögliche Gefahren im Klaren sein. Wer sich jedoch passend vorbereitet und auf Smartphone und Laptop Acht gibt, muss keine Angst haben.

Aug. 23, 2021, 12:28 p.m.