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Urlaub mit dem Hund: 5 wertvolle Tipps für eine erholsame und stressfreie Zeit

Es ist zugegebenermaßen mit der derzeitigen Coronakrise schwer vorstellbar, aber das Reisen wird früher oder später wieder möglich sein. Da immer mehr Hundehalter mit ihren Vierbeinern verreisen, haben wir in diesem Artikel ein paar nützliche Tipps für den Urlaub mit dem Hund zusammengefasst damit einer erholsamen Zeit nichts mehr im Wege stehen kann.

Tipp 1: Vorbereitung ist alles

Wer mit seinem Hund in den Urlaub fahren möchte, der sollte sich gut auf diesen Urlaub vorbereiten. Neben der Packliste für den Vierbeiner gibt es bei der Reise mit einem Haustier einige Punkte zu beachten.

Eines vorweg: natürlich muss der Hund fit genug für die Reise und die Aktivitäten vor Ort sein. Du bist dir nicht ganz sicher, ob das notwendig ist? Im Zweifelsfall sollte vor Reiseantritt ein Tierarzt aufgesucht werden, da sogar ein harmlos klingender Husten bei Hunden den Urlaub schneller beenden kann als einem lieb ist.

Einreisebestimmungen

So gelten in vielen Ländern bestimmte Einreisebestimmungen für Tiere und dementsprechend gilt es die Anforderungen zu erfüllen. Innerhalb der Europäischen Union ist der sog. Heimtierausweis ausreichend. Mit diesem Dokument wird nachgewiesen, dass der Hund über die für die Einreise erforderlichen Gesundheitsmaßnahmen verfügt, wie z.B. ein wirksamer Impfschutz gegen Tollwut.

Bei der Einreise in ein Land, das sich außerhalb der EU befindet, ist der Heimtierausweis meistens nicht ausreichend. Informiere dich am besten auf der Seite des Auswärtigen Amts oder auf der Seite der Botschaft im Reiseland, um alle Einreisebestimmungen vor Reiseantritt abklären zu können.
Hinweis: Neben den Einreisebestimmungen sollte auch die Bestimmungen für die Wiedereinreise in die EU vor Beginn des Urlaubs abgeklärt werden!

Verhaltensregeln und Bestimmungen vor Ort

Doch nicht nur die Einreisebestimmungen sollten vor Beginn des Urlaubs mit dem Hund abgeklärt werden. Es gibt auch oftmals regionale, bzw. lokale Vorgaben und Regelungen, an die sich Hundehalter halten müssen.

Diese reichen von einer allgemeinen Maulkorbpflicht bis hin zu Hundeverbot in öffentlichen Verkehrsmitteln. Da sich diese Regelungen in den meisten Fällen von Land zu Land unterscheiden, gilt erneut, sich zu informieren bevor der Urlaub losgeht.

Pack-Checkliste

Bei der Reise mit dem Hund muss man natürlich auch ein paar mehr Sachen in seine Koffer packen. Hier eine kurze Checkliste für den Urlaub mit dem Hund:

  1. Hundehalsband
  2. Hundeleine
  3. Maulkorb
  4. Fressnapf
  5. Wassernapf
  6. Spielzeug
  7. Hundebett
  8. Hundedecke
  9. Impfpass/Heimtierausweis

Ist am Reiseort das Futter für den Vierbeiner besonders schwierig zu bekommen, besonders teuer oder hat der Hund eine Allergie und benötigt besonderes Futter, dann bietet es sich natürlich an zusätzlich noch das richtige, hypoallergene Hundefutter mitzunehmen.

Tipp 2: Die passende Destination

Bevor man sich um Einreisebestimmungen und lokale Regelungen sorgt, muss man sich natürlich erst einmal für ein Reiseland entscheiden. Bei der Wahl sollte auch auf die Bedürfnisse des Tieres eingegangen werden.

So sollte der Urlaub mit dem Hund nicht nur aus Sonnetanken am Strand bestehen. Generell sollte übermäßig warmes Klima vermieden werden. Wenn schon an den Strand, dann vielleicht lieber im Herbst oder im Frühling.

Natürlich gibt es auch reihenweise Alternativen wie Urlaub auf dem Land, in den Bergen, an Seen, etc. Das wichtigste ist, dass der Hund genug Platz hat sich auszutoben und an der frischen Luft zu sein.

Natürlich sind alle Hunde anders (erzogen) und dementsprechend muss was für den einen Hund das Beste ist, nicht das Beste für einen anderen Hund sein. Die Tipps im gesamten Artikel sollen lediglich eine Richtung aufzeigen, da es letzten Endes immer auf das individuelle Tier und das Verhältnis und die Erfahrungen mit dem Herrchen/Frauchen ankommt.

Tipp 3: Die stressfreiste Anreise

Bei der Anreise in den Urlaub sollte auf einen möglichst stressfreien Verlauf für den Hund geachtet werden. Auch hier kommt es natürlich auf den Hund an und während manche Hunde kein Problem mit langen Autofahrten haben, ist das für Andere bereits mit großem Stress und mit Anstrengung verbunden.

Egal ob Auto, Bahn oder Flugzeug: sorge dafür, dass die Anreise nicht bereits zur Bewährungsprobe wird! Im Flugzeug müssen Hund beispielsweise oft mehrere Stunden in Transportboxen verbringen, was für keinen Hund besonders angenehm ist. Manche Hunde werden das zwar stillschweigend akzeptieren, für andere Hund ist das durchaus belasten und Erbrechen, Durchfall oder andere Symptome können die Folge sein.
Achte einfach darauf, die Anfahrt so komfortable und vor allem so kurz wie möglich zu halten. Überspitzt formuliert lieber mit dem Hund in die nahegelegenen Berge oder auf den Bauernhof um die Ecke und nicht an den Strand am anderen Ende der Welt.

Fährst Du nicht selbst mit dem Auto mit deinem Hund in den Urlaub, dann sieh dir vor Reiseantritt unbedingt die Vorgaben des Reise-/Transportanbieters zur Mitnahme von Tieren an. Können Hunde mitgenommen werden? Besteht Leinen- und Maulkorbpflicht?

Tipp 4: Die ideale Unterbringung

Als vierten Tipp ein paar Worte zur Unterkunft. Es gibt unglaublich viele Unterbringungsmöglichkeiten und mit dem konstant beliebter werdenden Individualurlaub ist die Wahl der „besten“ Unterkunft oft nicht ganz einfach. Aber auch hier sollte auf die Bedürfnisse des Hundes eingegangen werden.

Viele Hotels und Ferienhäuser erlauben inzwischen Hunde und bieten sogar ein paar Extras für die Vierbeiner. Andere erlauben strikt gar keine Tiere in ihrem Haus. Prüfe vor Buchung der Unterkunft, ob es Grünflächen an der Unterkunft oder in unmittelbarer Nähe gibt. Darf der Hund der Hund in den Hotelgarten? Wie weit ist die nächste Grünfläche entfernt? Wie verhält es sich im Speisesaal? Ist die Unterkunft nicht allzu weit entfernt? Liegt das Gebäude an einer viel befahrenen Straße?

All diese Punkte sollten vor Reiseantritt geklärt werden, um auch für den Hund einen schönen Urlaub garantieren zu können. 

Tipp 5: Die schönsten Aktivitäten

Als letzten Tipp sehen wir uns nun die Aktivitäten an, die man während dem Urlaub mit dem Hund verfolgen kann. Es geht darum, viel Zeit an der frischen Luft zu verbringen und sich genug zu bewegen, bzw. dem Hund die Möglichkeit zu geben sich genug bewegen zu können.

Das folgende sind weniger Tipps als vielmehr um Vorschläge für mögliche Beschäftigungen. Mögliche Aktivitäten für Mensch und Tier können sein:

  1. Wandern
  2. Parcours laufen
  3. Berggehen
  4. Schwimmen
  5. Radfahren
  6. Skitouren
  7. Frisbee, Ball und andere Spiele


Feb. 23, 2021, 5:58 p.m.