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Surfurlaub in Dänemark: Ausrüstung, Strände und mehr

Dänemark und insbesondere die dortige Gegend um Klitmøller gilt nicht umsonst als Cold Hawaii. Das ganze Land ist wirklich ein Paradies für Surfer und sogar so beliebt, dass Sportler und Begeisterte aus aller Welt jährlich an die dänischen Strände strömen. Allerdings müssen Sie nicht unbedingt ein Profi sein, um einen Surfurlaub an der dänischen Küste zu planen. Probieren Sie das Wellenreiten doch einfach während Ihres ersten Surfurlaubs bei unseren nördlichen Nachbarn einmal aus. Es ist nie zu spät, um das Surfen zu erlernen. Wir zeigen Ihnen, worauf Sie dabei achten sollten.

Ein Bild, das Wasser, surfend, Welle, draußen enthält.

Die beliebtesten Surfgebiete Dänemarks

Wie bereits erwähnt, ist Dänemark ein wahres Paradies für Surfer, wenn auch ein eisig kaltes. Die Temperaturen bewegen sich bis etwa Mai nämlich nur im einstelligen Bereich. Am wärmsten ist das Wasser Anfang August, bevor es wieder langsam kälter wird. Die beste Reisezeit für Surfer ist wahrscheinlich zwischen Juli und Oktober, wobei der Oktober wirklich die besten Wellen hat. Durch den durchgehenden Wind kommen die Wellen jedoch im Sommer relativ konsistent, wenn auch schwächer.
Der, der in Dänemark jedoch surfen will, der wird mit Sicherheit geeignete Wellen finden, und zwar zu jeder Jahreszeit. Allerdings will das Gebiet gut gewählt sein.

  • Klitmøller: Wie bereits erwähnt, wird Klitmøller auch Cold-Hawaii genannt, als Anspielung auf das pazifische Surferparadies. Es ist eines der beliebtesten Gebiete in Dänemark und liegt an der westlichen Küste des Landes. Schon in den 80er Jahren entwickelte sich Klitmøller zu einem der großen Hotspots der Surfergemeinde. Die starken Westwinde lassen die Wellen bis zu vier Meter hoch wachsen. Anfänger sollten sich jedoch mit dem dortigen Muschelriff begnügen, um erste Erfahrungen auf dem Brett zu sammeln.
  • Hantsholm: Hier werden Ihnen zwei Spots geboten, die ebenfalls keine Surferwünsche offen lassen. Besonders beliebt ist der Surf-Spot bei der dortigen Fischfabrik. Hier gibt es bis zu drei Meter hohe Wellen bei kristallklarem Wasser.
  • Hivide Sande: Hier kommen vor allem Kite- und Windsurfer auf ihre Kosten. Bis zu drei Meter hohe Wellen erwarten die Surfer hier. Allerdings sollte die Strömung auf keinen Fall unterschätzt werden.

Daneben gibt es noch eine ganze Reihe weiterer Surfgebiete an der dänischen Küste, die sowohl bei Profis als auch bei Anfängern sehr beliebt sind.

Die passende Unterkunft

Wenn Sie Ihren ersten Surfurlaub planen, sollten Sie unbedingt genügend Platz einrechnen, bei der Wahl Ihrer Unterkunft. Ein einfaches Hotelzimmer wird Ihnen nicht reichen, wenn Sie zusätzlich noch Ihre Ausrüstung verstauen müssen. Die bessere Wahl ist in diesem Fall eine Ferienwohnung oder gleich ein Ferienhaus in Dänemark.

Hier werden Sie genügend Platz haben, um Ihr Board und anderes Zubehör unterzubringen. Daneben hat es noch weitere Vorteile für Sie, wenn Sie Ihren Urlaub im Ferienhaus verbringen. Sie sind beispielsweise viel unabhängiger und freier, während Sie sich im Hotel an Frühstückszeiten und Sperrstunden halten müssen.

Im Ferienhaus sind Sie für sich selbst verantwortlich. Sie können selber kochen, was den Urlaub unter Umständen gesünder und definitiv günstiger macht. Denn im Restaurant oder im Hotel zahlen Sie deutlich mehr für Ihre Verpflegung.
Viele der angebotenen Ferienunterkünfte liegen direkt in unmittelbarer Küstennähe. Das bedeutet, dass Sie sich bereits direkt nach dem Aufstehen auf das Surfboard stellen könnten. So verlieren Sie gar keine Zeit.

Grundausrüstung für Surfanfänger

Das Wichtigste, wenn Sie mit dem Surfen anfangen möchten, ist die passende Ausrüstung. Die können Sie beispielsweise vor Ort in Surfshops leihen. Wenn Sie es aber ernst meinen mit dem Sport, sollten Sie sich Ihr eigenes Equipment zulegen.

  • Board: Es ist das Herz Ihrer Ausrüstung. Gerade als Anfänger sollten Sie jedoch darauf achten, dass Sie sich kein Shortboard zulegen, sondern ein längeres Brett, das zusätzlich gepolstert ist. Sie liegen ruhiger im Wasser und haben mehr Auftrieb. Eine Leine oder die sogenannte Leash ist ebenfalls am Board befestigt. Sie wird an Ihrem Fußknöchel festgemacht, damit sie das Brett beim Sturz nicht verlieren.
  • Kleidung: Bei den Wassertemperaturen, die an der dänischen Küste herrschen, ist es besonders wichtig, dass Sie einen Neoprenanzug tragen. Der hält Sie warm und Sie können auf diese Weise länger im Wasser bleiben. Gleichzeitig schützt er vor Sonnenbrand. Wichtig ist, dass er sehr eng anliegt und er nicht falsch herum angezogen wird. Der Reißverschluss ist meist am Rücken.
  • Boots, Handschuhe und Haube: Wenn die Temperaturen wirklich nur noch einstellig sind oder je nach Kälteempfinden können Sie zusätzlich noch Ihre Hände, Füße und den Kopf mit entsprechenden Neoprenstücken bedecken.

Surfkurs unverzichtbar

Gerade am Anfang ist es gar nicht so einfach auf dem Board zu stehen, weshalb Sie auf keinen Fall auf einen Surfkurs verzichten sollten. Nicht nur lernen Sie dabei den richtigen Umgang mit dem Brett, sondern auch das Verhalten auf den Wellen und eine Menge Theorie. Erst dann, wenn Sie den Kurs erfolgreich absolviert haben, sollten Sie sich selbstständig aufs Board wagen.

Surftipps für die ersten Schritte allein auf dem Board

Lassen Sie sich auf keinen Fall entmutigen. Anfangs kann es sehr frustrierend sein, ständig ins Wasser zu fallen, allerdings werden sich bestimmt bald Erfolge einstellen. Wenn Sie häufiger allein unterwegs sind, nehmen Sie sich Zeit und überstürzen Sie es nicht . Nehmen Sie nur die Welle, die Sie sich zutrauen. Beobachten Sie den Spot im Vorfeld und nehmen Sie sich, wo Sie nur können, einen Partner dazu. So haben Sie die Sicherheit, dass Ihnen im Notfall geholfen werden kann.

Bild: unsplash.com, © Tim Marshall

Jan. 28, 2021, 5:38 p.m.