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Mit dem Fahrrad quer durch Deutschland - Von der Ostsee bis zur Ruhr - Unser Ratgeber!

Immer mehr wächst die Bedeutung des Aktivurlaubs an der Ostsee. Vor allem die gut ausgebauten Radwege vor Ort laden zu ausgiebigen Touren ein. So mancher Fahrer kommt bei den Fahrten entlang der Küste in sportlicher Hinsicht jedoch nicht an seine Grenzen und möchte auf seinen zwei Rädern noch weiter ins Innere Deutschlands vorstoßen. Doch wie kann eine solche Tour gelingen?

Der Beginn an der Ostsee

Vor allem die warmen Sommermonate sind perfekt dazu geeignet, um den Aufenthalt an der Ostsee mit einer langen Radtour in den Süden ausklingen zu lassen. Dies liegt vor allem an der Möglichkeit, die Nächte in einem mitgebrachten Zelt oder direkt unter freiem Himmel zu verbringen. Als Ausgangspunkt wird vielfach der große Ostseeküstenradweg genutzt, von dem viele kleine Abzweigungen in den Süden führen. Sind die ersten Dünen erst einmal überwunden, so gelangen die Fahrer in flaches Gelände, in welchem selbst Anfänger täglich Strecken von bis zu 80 Kilometern zurücklegen können. Auf diese Weise reichen bereits zwei Tage aus, um von Lübeck die Metropole Hamburg zu erreichen und von dort wieder Kurs auf Hannover zu nehmen. Auch die vielen kleinen Ortschaften, welche die Strecke in dieser Gegend säumen, halten immer wieder die passende Unterkunft bereit.

Radeln bis zur Mitte Deutschlands

Haben die eifrigen Radler Hannover erst einmal erreicht, so stehen ihnen viele weitere Strecken offen. Über Paderborn wäre es nun möglich, auf einen der schönsten Radwege Deutschlands zu fahren - den Ruhrtalradweg. Dieser beginnt bei Winterberg und ist besonders für seine wunderbare Landschaft neben der Strecke bekannt, die jeden Radler für den Tritt in die Pedale belohnt. Um überhaupt erst auf den bekannten Radweg zu gelangen, muss eine Höhe von 668 Metern über dem Meeresspiegel erreicht werden. Ist diese anfängliche Anstrengung erst einmal geschafft, so belohnen folglich mehr als 200 Kilometer abfallendes Gelände für diese erste Investition. Aufgrund der Tatsache, dass große Teile der Strecke über bestens gepflegte Radwege führen, steigt der Erholungsfaktor der Tour hierbei noch weiter an. Nach einigen Tagen endet dieser Weg schließlich in Duisburg, wo wiederum viele neue Möglichkeiten für die Radler offenstehen.

Die zweite Hälfte

Ist die Stadt Duisburg erreicht, wählen viele Radler den langen Radweg entlang des Rheins, um sich weiter in den Süden vorzuarbeiten. Durch Düsseldorf, Köln und Bonn führt er schließlich bis nach Koblenz. Wer sich das ehrgeizige Ziel gesetzt hat, Deutschland auf diese Weise gänzlich zu durchqueren, kann seinen Weg nun durch das schöne Rheinland-Pfalz bis nach Mannheim fortsetzen. Wer der Route des Flusses noch weiter folgen möchte, kann dies entlang der Deutsch-französischen-Grenze tun, die ihn schließlich bis in die südlichsten Regionen von Baden-Württemberg führt.

Unter dem Strich bietet das Radeln entlang des Flusses den Vorteil einer wunderschönen Landschaft, die in allen Etappen der Tour bestaunt werden kann. Zudem fällt die Navigation in Reichweite des großen Stroms in vielen Fällen noch einfacher, was für manchen Radfahrer ebenfalls ein Grund ist, sich für diese Möglichkeit zu entscheiden.

Fazit

Natürlich ist ein gewisser sportlicher Ehrgeiz notwendig, um die Tour quer durch Deutschland, von der Ostsee bis in den Süden Baden-Württembergs, zu bewältigen. Wer nicht genügend Zeit zur Verfügung hat, um sich diesem Abenteuer ganz zu widmen, kann immer wieder einzelne Etappen mit dem Zug bewältigen. Auf diese Weise wird die Durchquerung Deutschlands mit dem Rad zu einer Tour, die innerhalb von drei Wochen in aller Ruhe zu bewältigen ist und wunderbare Einblicke in die verschiedenen Regionen bereithält.

Bildquelle: Joujou / pixelio.de

18. September 2017 07:04