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Mit dem Auto an die Ostsee: Mit dem richtigen Schutz Ärger vorbeugen



Die Ostsee lockt jährlich Tausende von Besuchern mit ihrem sauberen Wasser, dem milden Klima und idyllischen Stränden an. Dabei setzen die meisten Urlauber als Verkehrsmittel auf das Auto. Gemäß einer Umfrage des ADAC bevorzugt rund die Hälfte aller Befragten den PKW für Urlaubsreisen. So wundert es nicht, dass der Gesamtverband der Versicherer während der Urlaubssaison jährlich mehr als 150.000 Deutsche zählt, die in einen Autounfall verwickelt wurden. Um den Urlaub und die Flexibilität eines Autos trotzdem in vollen Zügen genießen zu können, sollten Ostseeliebhaber vorab den Versicherungsschutz für ihr Fahrzeug prüfen. Natürlich denkt niemand gern an einen Unfall, ob nun im In- oder Ausland, doch sollte es eben doch einmal krachen, ist ein umfassender Schutz Gold – oder besser gesagt Geld – wert.

Statistik: Genutzte Verkehrsmittel der Deutschen für den Urlaub in den Jahren 1998 und 2008 | Statista
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Vergleichen lohnt sich


Vor dem Reisestart sollten Urlauber also Fragen klären wie: Welche Leistungen umfasst die eigene Autoversicherung eigentlich? In jedem Fall sollten verursachte Schäden gegenüber Dritten sowie eigener entstandener Schaden abgesichert sein. Besonders die Versicherungssumme spielt dabei eine große Rolle. In Deutschland bieten gute Autoversicherungen eine Schadensdeckungssumme von mindestens 7,5 Millionen Euro, manche Anbieter sogar rund 12 Millionen pro Person bei Personenschäden an. Demgegenüber werden im Ausland häufig nur Summen von maximal 500.000 Euro übernommen. Kommt es dort zu einem Unfall, bleibt der Autofahrer auf dem Schaden selbst sitzen, was schnell den finanziellen Ruin bedeuten kann. Doch auch in Deutschland schwanken die Leistungen in den Basis-Tarifen für Kunden. Ein Blick über den Tellerrand hinaus kann also echtes Geld sparen. In einer Kundenbefragung des Instituts für Service-Qualität im Auftrag von n-tv überzeugten insbesondere Direktversicherer mit guten Preisen und hoher Kundenzufriedenheit. Für Bestandskunden bei KFZ-Versicherern ist mittlerweile ein Wechsel unproblematisch. Viele Neuverträge locken mit attraktiven Preisen und Rabatten bei zusätzlich abgeschlossenen Versicherungen. So lohnt sich der Blick auf die Grundtarife und die angebotenen Sonderleistungen. Vor einem Wechsel ist auch der Blick auf eine Auslandsschadenschutzpolice sinnvoll. Schnell kann diese relevant werden: Es reicht etwa schon, während eines Urlaubs auf der Sonneninsel Usedom einen Abstecher nach Polen zu machen, um dort die Ostsee zu genießen und günstig einzukaufen – verursacht man während des Ausflugs einen Unfall, greifen einige Versicherungen bereits nicht mehr. Mit einem Auslandsschutz wird die inländische Versicherungssumme in der Regel auch auf das europäische Ausland ausgeweitet und man ist auf der sicheren Seite.

Im Ausland gewappnet


Wer im Ausland, beispielsweise in Dänemark, an die Ostsee fährt, um dort einen erholsamen Urlaub zu verbringen, muss natürlich nicht vorher die Sprache des Ziellandes erlernen, um zurechtzukommen. Geschieht jedoch im Ausland ein Unfall, kann es leicht zu organisatorischen Problemen kommen, wenn man sich nicht ausreichend gut verständigen kann. Sehr empfehlenswert ist genau deshalb die grüne Versicherungskarte, die als internationaler Versicherungsnachweis gilt – sie gehört demnach unbedingt ins Handgepäck, auch wenn es in vielen Ländern keine Pflicht mehr ist, sie mitzuführen. Zusätzlich kann der Schutzbrief ein echter Helfer sein. Er greift im Ausland und sorgt vor Ort für Hilfe. Die Versicherung kommt dann beispielsweise für das Abschleppen des Autos auf, stellt einen Ersatzwagen zur Verfügung und übernimmt anfallende Kosten. Wer im Ausland hingegen im Mietwagen die Ostseeküste entlangfahren möchte, kann als Zusatzschutz eine sogenannte Mallorca-Police abschließen. Diese Versicherung greift nicht nur auf der gleichnamigen Baleareninsel, sondern generell im europäischen Ausland und versichert Mietwagen gemäß deutschen Standards. So ist man auch bei einem Unfall mit dem Mietwagen besser geschützt und muss sich nicht vor hohen Folgekosten fürchten. Ist man rundum abgesichert, kann man ruhigen Gewissens in den Urlaub fahren. In diesem Sinne: Allzeit eine sichere Fahrt!


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18. Mai 2017 08:43