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An die Ostsee mit dem Flieger: Welche Ziele sind gut zu erreichen?

Im Gegensatz zu vielen Nordseeinseln wie Sylt und Helgoland werden Ostseeinseln wie Rügen und Fehmarn nicht im Linienflug angeflogen. Diese Inseln verfügen dennoch über kleinere Flugplätze, so dass auch eine Flugreise dahin möglich ist. Zugelassen sind jedoch nur leichte Flieger wie Sportmaschinen und Frachtflieger. Sie dürfen das vorgegebene Maximalgewicht nicht überschreiten.

Generell werden Ostseeinseln jedoch hauptsächlich mit dem PKW oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln bereist. Lediglich Usedom ist auch über den Linienflug ansteuerbar. Doch bevor es losgeht, stellt sich die Frage was darf mit ins Flugzeug? Für das Handgepäck gelten spezifische Regeln, die in den Jahren immer strenger geworden sind. Ein guter Grund also, sich vor dem Flug ausführlich darüber zu informieren.

Flugplatz auf Usedom

Den Flugplatz auf der Ostseeinsel Usedom in Heringsdorf gibt es bereist seit über 100 Jahren. Dadurch ist die Insel eines der ältesten deutschen Luftfahrtziele. In der Vergangenheit wurde der Flughafen sowohl militärisch als auch zivil genutzt. Seit der Sanierung im Jahr 1996 ist er ausschließlich für Charter- und Linienverkehr freigegeben. Seit etwa 10 Jahren können Touristen aus aller Welt die Insel Usedom mit dem Flugzeug bereisen.

Alles begann mit dem an der Nordsee beheimateten Regionalflugunternehmen OLT. Inzwischen kommen Touristen auch mit Eurowings, Lufthansa und Air Berlin nach Usedom. Auch die Zielflughäfen haben sich erweitert. Geflogen wird heute nicht nur von vielen deutschen Städten wie Köln/Bonn, Berlin, Bremen, Hamburg und München sondern auch aus der Schweiz und Österreich. Die Verbindung Zürich-Usedom gibt es bereits seit Beginn. Während früher die Maschinen etwa 50 bis 80 Personen gefasst haben, gibt es heute Flieger, die deutlich mehr Menschen aufnehmen können. Diese werden auch für Flüge nach Heringsdorf auf Usedom eingesetzt.

Flugplatz Rügen und Flughafen Stralsund-Barth

Die beliebte Insel Rügen bietet zwar zahlreiche Ferienwohnungen und Ferienhäuser, hat jedoch nur einen kleinen Flugplatz, der nicht vom Linienverkehr angesteuert wird. Er befindet sich in der Gemeinde Dreschvitz im Ortsteil Güttin. Damit liegt er etwa 8 Kilometer südlich von Bergen und direkt an der B96. Bisher dürfen nur leichte Luftfahrzeuge bis 5,7 Tonnen auf dem Flugplatz landen. Der Ostseeflughafen Stralsund-Barth ist der nächste Verkehrsflughafen. International wird der Flughafen Rostock Laage genutzt.

Sonderlandeplatz Neujellingsdorf: kleinster Flugplatz Deutschlands auf Fehmarn

Auf der Ostseeinsel Fehmarn gibt es den Sonderlandeplatz Neujellingsdorf. Es ist der kleinste Flugplatz Deutschlands und nicht für den Linienverkehr freigegeben. Es handelt sich dabei lediglich um eine Gras-Landebahn, die nicht mit Toiletten und anderen Gebäuden ausgestattet ist. Hauptsächlich landen dort Sportmaschinen und Frachtflieger. Pilot und Betreiber dieses Sonderlandeplatzes ist Klaus Skerra.



Jan. 12, 2017, 6:24 a.m.