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Die Top 5 Urlaubsorte an der Ostsee für 2017

Nicht nur die Weltreise rund um den Globus kann man sich heute bequem und günstig mit einem Kredit finanzieren, auch Reisen an die wunderschöne deutsche Ostseeküste zwischen Lübeck und Usedom sind mit den fairen Konditionen von Urlaubskredit für jedermann möglich.

Heringsdorf: Urlaub machen, wo einst sogar der Hochadel Seeluft schnupperte

Mit durchschnittlich fast 500.000 Übernachtungen im Jahr ist die Gemeinde Ostseebad Heringsdorf samt ihrer beiden Ortsteile Ahlbeck und Bansin in Mecklenburg-Vorpommern im Landkreis Vorpommern-Greifswald auf der Insel Usedom schon seit Jahren eines der beliebtesten Seebäder an der deutschen Ostseeküste. Die ehemaligen „Dreikaiserbäder“ genossen auch schon vor gut 100 Jahren große Wertschätzung unter Künstlern, Adeligen und Politikern. Die Reichen und Schönen flanierten ab der Jahrhundertwende bevorzugt auf der knapp 500 Meter langen „Kaiser-Wilhelm-Brücke“, dem Vorgänger der heutigen, 1995 errichteten Seebrücke vor Ort. Etwa zur selben Zeit entstanden auch viele Bauten der heute berühmten „Bäderarchitektur“ in Heringsdorf, so etwa die Residenz Bleichröder in der Delbrückstraße sowie die prächtigen weißen Villen Achterkerke, Irmgard, Oechsler, Oppenheim und Staudt.

Binz: Rügens ganzer Stolz macht sich seit den 1990er Jahren wieder schick

Das mit aktuell gut 5.000 Einwohnern größte Seebad zwischen dem Prorer Wiek und dem Schmachter See an der südöstlichen Küste der Insel Rügen verzeichnet knapp 400.000 Übernachtungen im Jahr, ab etwa 1875 setzte dort die Entwicklung zum Ostseebad ein. 1885 wird das ehemals reine Fischerdorf offiziell zum Seebad, bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts werden das Kurhaus, die Seebrücke und die Strandpromenade sowie neue Straßen und der Kleinbahnanschluss gebaut. Nach politischen Repressionen gegenüber privaten Hoteliers in der Ära der DDR wurden ab 1990 viele alte Villen aufwendig saniert, auch zahlreiche Neubauten entstanden. So etwa 1994 die neue Seebrücke, 1998 das neue Gebäude der Gemeindeverwaltung, 2000 das Haus des Gastes und 2002 der neue Kurpark Binz.

Warnemünde: Seit fast 200 Jahren die Sommerfrische der Hansestadt Rostock

Offiziell als Seebad erwähnt wurde der Stadtteil im Norden von Rostock erstmals im Jahr 1821, schon 1834 kamen auf die damals 1.500 Einwohner gut 1.000 Badegäste. Mit der Eröffnung der Eisenbahnverbindung nach Rostock und Berlin 1886 kamen die Badegäste auch von weither, 1903 wurde der neue Bahnhof und die Eisenbahnfähre Warnemünde–Gedser in Betrieb genommen. Zwischen den beiden Weltkriegen war Warnemünde bereits eines der populärsten Reiseziele an der deutschen Ostseeküste, für die stetig steigenden Besucherzhalen wurde 1928 das Kurhaus samt Spielbank eröffnet. Nach grundlegender Sanierung wird das imposante Gebäude mitsamt Kurgarten und Konzertbühne wieder als Veranstaltungszentrum und Casino genutzt. Ein Baudenkmal besonderer Art ist auch das 1971 erbaute Hotel Neptun, in welchem bis heute viele der jährlich weit über 300.000 Badegäste in Warnemünde logieren.

Kühlungsborn: Mit der Bäderbahn oder per pedes die schöne Küste erkunden

Die Anfänge als Ostseebad der heutigen Stadt mit ihren knapp 8.000 Einwohnern im Nordwesten des Landkreises Rostock datieren auf die Mitte des 19. Jahrhunderts, als dort die ersten Logierhäuser für Badegäste errichtet wurden. Mit dem Bau einer besser zu befahrenden Straße 1895 und einer Warmbadeanstalt 1899 wurde nach und nach immer mehr Publikum angezogen, ab Beginn des 20. Jahrhunderts entstanden im Dünengelände diverse neue luxuriöse Hotels und Pensionen. 1910 begann der Betrieb der Bäderbahn „Molli“, zwischen den Jahren 1935 und 1981 stieg die jährliche Besucherzahl von 45.000 auf 160.000 Badegäste, heute liegt sie bei ca. 330.000. Kühlungsborn wird auch gerne wegen des gut für lange Spaziergänge geeigneten waldreichen Höhenzugs Kühlung, der 1991 neu erbauten Seebrücke und der 2007 vollendeten Strandpromenade besucht.

Travemünde: Fantastischer Fernblick auf das Meer und den Fährverkehr

Bereits 1802 bekam der im späten 12. Jahrhundert gegründete Ort Travemünde in der Lübecker Bucht im südlichen Schleswig-Holstein den Titel „Seebad“ zuerkannt. Die 1904 eingeweihte Strandpromenade mit Blick auf den internationalen Fährverkehr wurde von 2010 bis 2012 streckenweise sturmsicher ausgebaut sowie um Spielzonen für Kinder, einen barrierefreien Strandzugang, eine Strandbar und eine Seeterrasse erweitert. Ein empfehlenswertes Ziel für Strandspaziergänge ist die Steilküste des Brodtener Steilufers samt dem Aussichtspunkt Hermannshöhe, dort befindet sich auch ein Ausflugslokal. Am gut 1,7 Kilometer langen Sandstrand von Travemünde stehen gut 1.700 Strandkörbe, für eine längere Wanderung bietet sich auch der Hemmelsdorfer See im angrenzenden Kreis Ostholstein an.

11. November 2016 07:29