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Den Urlaub richtig versichern – das sollten Sie beachten

Die Ostsee ist und bleibt eines der beliebtesten Reiseziele der Deutschen. Reisen sollten vor allem der Erholung und dem Entdecken von Neuem dienen. Das Letzte, was man sich im Urlaub wünscht, sind lästige Vorfälle, die schnell die Urlaubskasse sprengen können. Dem Risiko kann allerdings mit entsprechenden Versicherungen vorgebeugt werden – welche davon in welcher Situation sinnvoll sind, erläutern wir in diesem Artikel. Etwa 82 Prozent der 424 Millionen gebuchten Übernachtungen an der deutschen Ostsee gehen auf das Konto der Deutschen selbst. Jedoch gibt es ebenfalls schöne Küstenorte in den recht nahegelegenen Ferienhochburgen Dänemark, Schweden oder Polen. Im Inland greifen die üblichen Versicherungen selbstverständlich auch im Urlaub. Doch schon im EU-Ausland haften bei weitem nicht mehr alle Policen – oder zusätzliche werden nötig.

Reisekrankenversicherung für Auslandsreisen

Für Auslandsreisen ist diese Versicherung womöglich die wichtigste. Durch sie werden im Ausland die von der gesetzlichen Krankenkasse nicht gedeckten Kosten übernommen. Diese können – je nach Land – die ambulante und stationäre Behandlung vor Ort, Arznei-, Heil- und Verbandsmittel sowie einen notwendigen Rücktransport, den keine Krankenkasse übernimmt, umfassen und schnell das Budget für die Reise sprengen. Innerhalb Europas zahlt die eigene Krankenkasse in der Regel zwar die im Gastland übliche Behandlung, doch nicht überall entsprechen die Standards den in Deutschland üblichen. Mehr Informationen zur Reisekrankenversicherung gibt es bei großen Versicherern wie CosmosDirekt.

Reiserücktrittsversicherung bei teuren Reisen

Bei teuren Reisen kann eine solche Versicherung durchaus lohnenswert sein, denn sie kommt für die Stornierungskosten auf, wenn der Urlaub aus bestimmten, vertraglich mit dem Versicherer vereinbarten Gründen nicht angetreten werden kann. Dazu zählen oftmals schwere Erkrankungen, Todesfälle, Schwangerschaft oder der plötzliche Verlust des Arbeitsplatzes. Die Kosten für solche Policen sind ganz unterschiedlich und der Vertragsabschluss mit der Versicherung muss bis mindestens 30 Tage vor Antritt der Reise erfolgen.

Reisegepäckversicherung für Schiffs- und Busreisende

Für Schiffs- und Busreisende kann sich eine Reisegepäckversicherung als lohnenswert erweisen. Wird der Koffer zum Beispiel aus der Schiffskabine oder dem Gepäckraum des Busses entwendet, haftet die Versicherung. Reeder sind von der Haftung ausgeschlossen, Busunternehmen muss "grobes Verschulden am Verlust" nachgewiesen werden, wie Stiftung Warentest schreibt. Am meisten empfiehlt sich die Police für Reisende ohne Hausratversicherung. Die Hausratpolice würde unter Umständen beispielsweise bei Diebstahl oder Raub aus dem Hotelzimmer mit einem bestimmten Anteil eintreten. Ohne jegliche Absicherung bleibt der Geschädigte allerdings selbst auf dem entstandenen Schaden sitzen.

Zusatzversicherungen für den Mietwagen

Sowohl im In- als auch besonders im Ausland sollten sich die Reisenden rechtzeitig über die Versicherungsdetails ihres Mietwagens erkundigen. Hierbei ist insbesondere auf eine möglichst hohe Deckungssumme der Haftpflichtversicherung zu achten. Ein grober Orientierungswert liegt bei 50 Millionen Euro. Schon für ein paar zusätzliche Euro werden dem Interessenten oft deutlich bessere Policen als die gesetzlich vorgeschriebenen angeboten. Ebenfalls sollte der Mietpreis eine Vollkaskoversicherung einschließlich Diebstahlschutz enthalten – im Optimalfall ohne Selbstbeteiligung. Zusätzlich können Glas- und Reifenschäden in die Versicherung aufgenommen werden und sind je nach den örtlichen Gegebenheiten des Gastlandes auch empfehlenswert. Bildrechte: Flickr Ostsee, KellenhusenSarahhoa CC BY-SA 2.0 Bestimmte Rechte vorbehalten

12. Mai 2016 06:39