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Die Ostsee – Ein ideales Ziel für Familien mit Kindern

Sobald Nachwuchs da ist, ändert sich im Rhythmus der jungen Familie sehr viel, auch das Urlaubsverhalten. Nicht alle können oder wollen weiter in die Ferne reisen, aber auch Deutschland und Europa haben viel zu bieten. Die Kultur, die Mentalität und das Essen sind vertraut und die Anreisezeit ist überschaubar. Schließlich gibt es auch bei uns Küste und die Ostsee bietet sich als ein perfektes Ziel an.

Was kann man unternehmen?

Die schönen Stände sind für den Sommer natürlich der Magnet. Die Kinder können im Sand spielen, Sandburgen bauen oder im flachen Wasser zusammen mit den Eltern plantschen. Gemeinsam kann man die Sonne und die gute Seeluft genießen und so den Alltag Zuhause hinter sich lassen.

Im Gegensatz zur Nordsee gibt es an der Ostsee auch keine ausgeprägten Gezeiten. Der Unterschied zwischen Ebbe und Flut beträgt nur wenige Zentimeter und man muss daher bei Strandspaziergängen oder beim Buddeln im Sand nicht auf die Uhr achten.
Das Wasser der Ostsee ist übrigens auch nicht besonders salzhaltig. Wenn da ein Spritzer in die Augen kommt, brennt es ein wenig, aber lange nicht so wie beim Mittelmeer. Auch verschluckter Sand ist nicht schlimm. Der Mund sollte mit Wasser gereinigt werden und dann sollte das Kind ausreichend trinken. Bevor sich der Nachwuchs mit Schaufel und Förmchen in das Vergnügen stürzt, sollte man vorher nachsehen, ob Müll, Zigarettenkippen oder Scherben im Sand sind.

Nette Orte wie Kühlungsborn laden auch zu familiengerechten Strandspaziergängen ein. Mit einem Kinderwagen macht das auf der langen Promenade Spaß und ist wunderbar entspannend. Der Blick auf das Meer, die Möwen und die frische Brise sind erholsam, vor allem, wenn man aus einer großen Stadt kommt.

Etwas sportlichere Eltern können auch die Landschaft mit einem Fahrrad erobern. Mit einem Fahrradanhänger lässt sich zum Beispiel die Halbinsel Fischland-Darß-Zingst wunderbar erkunden. Man kann ohne größere Anstrengung in der flachen Landschaft radeln und sich so einen Ausgleich zum Strandleben verschaffen.

Wenn die Kinder ein wenig größer sind, bietet sich natürlich auch ein Urlaub oder zumindest ein Ausflug auf einen Bauernhof an. Es ist nicht nur für die Kleinen spannend, einmal zu sehen, wie die Tiere leben und woher Milch und Eier kommen. Bei familienfreundlichen Betrieben gibt es auch Tiere, die Kinder gewohnt sind und einmal eine Ziege oder ein Schaf zu streicheln ist für die Kinder etwas ganz besonderes, eine ganz neue Erfahrung für alle Sinne.

Eine Alternative dazu sind Wildparks mit ihren Streichelzoos und vielen Möglichkeiten, die heimische Tierwelt in natürlicher Umgebung zu beobachten. Da kommen sowohl Kinder als auch Eltern auf ihre Kosten.

Leider kann es auch vorkommen, dass das Wetter schlecht ist. Dann sind Indoorspielplätze eine hervorragende Abwechslung. Rügen bietet zum Beispiel in Putbus auf der Pirateninsel mit Riesen-Wabbelberg, einem Kleinkinderspielbereich, mehreren Trampolinanlagen und vielen anderen Attraktionen ein lohnendes Ziel für verregnete Urlaubstage.

Statt drinnen zu spielen kann man auch ein Erlebnisbad besuchen. Die Bodden-Therme hat sowohl für kleine als auch große Wasserratten genügen Möglichkeiten, sich auszutoben. Das Kleinkinderbecken ist angenehm warm und sehr flach, so dass man auch mit den Kleinsten gut im Wasser plantschen kann.

An trüben Tagen kann man auch ein Museum besuchen, aber nicht alle Museen sind für jüngere Kinder geeignet. Im Puppen- und Spielzeugmuseum auf Rügen kann man erfahren, mit was Kinder früher gespielt haben. Das ist nicht nur für die Kleinen spannend, sondern weckt auch bei den Eltern die ein oder andere Kindheitserinnerung.

Worauf muss man bei der Planung und Vorbereitung achten?

Natürlich gibt es auch bei einer Reise innerhalb Deutschlands einiges zu beachten. Das fängt zunächst einmal bei der Auswahl der Unterkunft an.

Bei Ferienwohnungen, Hotels oder Apartments sollte man darauf achten, dass entweder ein Aufzug vorhanden ist oder man im Erdgeschoss wohnt. Mit einem Kind reisen bedeutet, mit viel Gepäck zu reisen und jedes Mal alles in den ersten Stock zu tragen wird auf Dauer anstrengend.

Bei der Auswahl sollte man bei den Bewertungen in den Reiseportalen besonders auf Kinderfreundlichkeit achten. Die Ausstattung sollte mit Babybett, Hochstuhl und Mikrowelle ebenfalls familienfreundlich sein. Die Unterkunft sollte ruhig und in Strandnähe sein, damit man mit den Spielsachen nicht zu weit gehen muss.

Bei der Planung und beim Packen leistet eine Checkliste hervorragende Dienste, denn so weiß man, was man noch alles besorgen muss und was schon eingepackt ist. Auf keinen Fall sollte das Kuscheltier und ein Unterhaltungsprogramm für die Fahrt vergessen werden. Bei der Kleidung sollte darauf geachtet werden, dass sich das Wetter an der Küste schnell ändern kann.

Bei der Planung sollte man auch die Reisezeit berücksichtigen. Mit dem Baby oder Kleinkind ist man nicht an die Schulferien gebunden und sollte daher die niedrigeren Preise der Nebensaison ausnutzen. Zudem sind außerhalb der Hauptsaison weniger Menschen in den Reisegebieten unterwegs. Das macht es auch für junge Familien angenehmer, wenn nicht so viel Trubel herrscht.
Mit diesen Tipps steht einem schönen Urlaub an der Ostsee nichts entgegen.



14. März 2016 18:53